Die Wachstumsgeschwindigkeit der Pflanzen ist sehr unterschiedlich, und ebenso ihr Rückschnitt. Umfangreicher Rückschnitt kann das Gleichgewicht im Aquarium stören, weshalb kleine, häufige Schnitte vorzuziehen sind. So wirkt das Aquarium jederzeit ansehnlich.





Stängelpflanzen (1) schneidet man, indem man die längsten Triebe regelmäßig direkt über einem der unteren Blätter kappt und den Steckling wieder in die Gruppe setzt. Aus dem geschnittenen Stängel treiben neue Triebe.
Bodendecker und Moos (2) werden wie ein Rasen geschnitten, gegen die Wuchsrichtung, um schnelles neues Wachstum zu erreichen.
Echinodorus, Zwiebeln und Knollen (3) werden beschnitten, indem man die äußeren Blätter der Rosette und/oder Blätter entfernt, die Schatten auf die Oberfläche werfen.
Bei Cryptocoryne (4) entfernt man die gelben oder beschädigten Blätter. Wird die Gruppe zu dicht, nimmt man ganze Pflanzen heraus.
Ausläufer (5) werden geschnitten, wenn sie die umstehenden Pflanzen überwachsen. Die ältesten Pflanzen lassen sich von Zeit zu Zeit durch Ausläufer ersetzen.
Rhizompflanzen (6) wachsen langsam. Der Rhizomstamm selbst wird zwischen einem Blattbüschel geteilt, wenn die Pflanze zu groß wird. Aus der Blattbasis bilden sich neue Triebe.




